Die folgenden Ereignisse fanden zwischen 08:30 und 23:59 (20.07.06) statt *piep**piep* [24-Style]
Enttäuschender Rundblick: das Zimmer steht ja noch. Naja, man kann nicht immer Erfolge haben.
Ein Blick aus dem Fenster lässt unsere Herzen höher schlagen: keine Wolke in Sicht – just sun!
Wie gut, dass im Raum der Dusche das Fenster NICHT zu schließen war. Dusche war um zwei Minusbären enger, dafür umso wärmer geworden.
Es war Zeit unser gestern erworbenes australisches Pre-Paid Mobile in Betrieb zu nehmen – sprich das Guthaben aufzuladen. Denkste, sooooo einfach ist das hier nicht. Prinzipieller Ablauf (kurz): Dialog mit automatischem Gegenüber, Dialog mit persönlichem Gegenüber und dann erst Dialog mit automatischer Gebührenstelle.
Ablauf (länger) – der Kampf mit dem Automatismus (Anm. eines Aut.: Dank Simon durfte ich diese Konversation führen … oder Kurzform: „Machst du!“): Verschlafen, dafür aber mit (elektrisch) aufgeladenem Mobile rufe ich die angegebene Nummer an, um nun endlich das Guthaben einlösen zu können. Oook, blödes Gesummsel, dann endlich eine Stimme. Diese jedoch blabert nicht etwas von Aufladen sondern von Informationen, die man vorher Preis geben muss. Wenn man etwas nicht ganz verstanden haben sollte, dann „repeat“ in den Muscheläther sprechen. Immer wieder Pausen und Musik, sodass man sich ja quasi Zwischendurch unterhalten musste … konsekutiv versäumt man dann das eine oder andere Mal wesentliche Worte und brabelt ca. 20 Mal repeat in den Höhrer. Total erfreut, dass erst 10 Minuten vergangen sind und wir immer noch nicht das Mobile verwenden können, kommt endlich die finale Frage wie denn der neue PIN Code lauten solle – klare Sache: Neunundsechzig-neunundsechzig. Freude – zu früh gefreut – dem automatischem Gegenüber folgt nun ein persönliches. Dieses - also um persönlich zu werden eine sie – fragt als erstes woher man komme. Die Antwort Austria schien ihr aber nicht wirklich zu gefallen, also fragte sie nach dem Momentanen Aufenthaltsort. Ok, geben wir halt die Adresse des Motels an – wozu fragt die eigentlich?! Dann noch den neuen PIN 6969 durchgegeben und fertig …. Fertig …??? Kaum zu glauben – eh erst 15 Minuten vergangen! Der Rest des Aufladevorgangs war ja quasi trivial.
Alles Wichtige gekauft: Pizza, Messer, Dosenöffner, Dosen und Brot.
Frag niemanden nach dem Weg nach Ballarat bevor du weißt wie man Ballarat ausspricht. Man nehme seine Zunge, dreht sie um, macht einen Knoten, lässt vom Wort „Ballarat“ auf jeden Fall jegliche Vokale weg und spricht: „Blrt“ – dann hat man ein gegenseitiges Verständnis gefunden.
(Zwischenanm. d. Aut.: Wer glaubt unsere Radiosender sind mies … der soll mal hierher kommen!)
11:30 – Ballarat a.k.a. BlrtDIE Goldgräber Town – macht ein bisschen auf Wilder Westen, ist aber definitiv ein sehr schönes Plätzchen. JAVA Kaffee gefunden – konkurriert sich mit dem wahnsinnig geilen Sonnenschein.
Zum Abschluss des Goldrausches eine Stippvisite zum Sovereign Hill, der Goldgräberstätte von Ballarat.
Geelong ist eine recht große Stadt nicht unweit von Melbourne – sprich wir haben einen Schlenker ins Landesinnere gemacht … um die Diskrepanz zwischen der Strecke Melbourne – Geelong und unserer tatsächlichen Wegzeit aufzuklären.
Ganz wichtiger Halt: Erstes Mal australisches Meer gesichtet *wohooooo*!!!
Klarer erster Weg in einer bisschen größeren Stadt: Elektronikgeschäft. Das musste nun wirklich sein (nein kein Zitat von Peter Hein), da unser Festplattenspeicher auszugehen droht und die Pics nun wirklich einen sicheren Platz brauchen USB Festplatte schon eingesteckt!
Schnell einen Kaffee getrunken und ab Richtung Great Ocean Road.
Ab zum Surfbeach – war keiner – trotzdem wahnsinnig schöner Strand. Auf dem Weg zu einer angeblichen sehenswerten Location namens „Tiger Moth World“ (Moth wirklich ohne ou) mal schnell den Richtigen Weg eingeschlagen: Off Road Take II. Wie es das Schicksal so wollte, brachte uns dieser weitere Off Road Trip wiederum zu einem sehr schönen sowie „Optional Dress Beach“ Plätzchen. Dann wirklich am beim oder wie auch immer „Tiger Moth World“ … Adventure Park inklusive Flugtrip über die Great Ocean Road oder Fallschirmspringen. Adventure Park war für Kinder gedacht, den Flugtrip erledigen wir gekonnt mit dem Auto und Fallschirmspringen war closed … ja.
Und genau auf diesem Wege sprang uns quasi ein Leuchtturm an, dem wir nicht ausweichen konnten und somit verweilten wir ein Weilchen mit ihm im Sonnenuntergang.
In der Enddämmerung erreichten wir Lorne und quartierten uns in einer Vacation Cabin (quasi Kleinbungalow) für die Nacht ein.
Good night & to be continued…

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